Bundeswehrstandorte in Hessen

hessenkarte_smallHessen ist trotz seiner bundesweit vergleichsweise unterdurchschnittlichen Dichte von Dienstposten (nach Bundeswehrangaben 1,4 pro 1.000 Einwohner, bundesweiter Durchschnitt 3,5) ab 2011 das Bundesland mit dem aggressivsten Kommando – dem Stab der Division Spezielle Operationen (DSO), der von Regensburg nach Stadtallendorf umzieht.

Die DSO, die „Division der ersten Stunde„ (Generalmajor Rainer Glatz, 2003, Kommandeur der DSO) symbolisiert die Angriffsfähigkeit der Bundeswehr wie keine andere. Darüber hinaus gibt es weitere, dem Militärinterventionismus dienende Verbände in Hessen.

Die Standorte Frankenberg (Eder), Fritzlar, Rotenburg an der Fulda und Schwarzenborn sind hier zuerst zu nennen. Insgesamt unterhält die Bundeswehr in Hessen etwa 8.800 Dienstposten. Die geplante Reduzierung der Soldatenzahl um bis zu ein Drittel, die den Zweck verfolgt, noch schnellere und effizientere Auslandseinsätze mit erhöhter Soldatenzahl zu ermöglichen, wird um Hessen keinen Bogen machen. Über die Orte soll frühestens Mitte 2011 entschieden werden.

Die Liste der Standorte in Hessen ist dem Stationierungskonzept 2004 entnommen. Die Verbände und Dienststellen wurden bis Ende 2010 entsprechend eingerichtet. Die Abkürzungen kennzeichnen die Zugehörigkeit und bedeuten: Heer (H), Luftwaffe (Lw), Rüstungsbereich (Rü), Streitkräftebasis (SKB), Wehrverwaltung (WV), Sanitätsdienst (Zsan).